13.08. + 14.08.16 (jeweils ab 10 Uhr) – 1. Vereinsfest – „Ein Fest für Leib & Seele“

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Der Verein der Thüringer Lebensart e.V.

lädt am 13. Und 14. August 2016
alle Freunde und solche, die es werden wollen
zu uns in die Adelheid-Dietrich-Straße 12 in Erfurt
zu unserem 1. Vereinsfest ein.

Gemeinsam wollen wir unter unserem Motto
„Der Tradition verpflichtet“

Ein Fest für Leib & Seele“
feiern

Über allem, was man zum ersten Mal macht, liegt erfahrungsgemäß ein Schatten des Zweifels. Nicht anders ergeht es den Mitgliedern unseres jungen Vereins. Vor allem, wenn weil natürlich alle bestrebt sind, bei unserem ersten öffentlichen Auftritt in eigener Sache so viel von dem zu präsentieren, was uns dazu bewog, unseren Verein zu gründen.

Um zu zeigen, was für tolle Hechte wir sind, wurden Programmpunkte in den Ring geworfen, vor deren Fülle sogar die vielzitierte eierlegende Wollmilchsau geflüchtet wäre.
Irgendwann zog jedoch die Vernunft ein und wir haben alle Programmpunkte auf ein Ziel ausgerichtet: wir wollen unsere Türen für ein Fest für „Leib & Seele“ öffnen.
Und da wir natürlich auch wissen, dass in einer Zeit der Reizüberflutung sicherlich nicht damit rechnen können, dass uns die Massen überlaufen, haben wir beschlossen, uns auf das Wesentliche unseres Vereinsziels zu konzentrieren:

Auf Thüringen.

Auf das Flair einer Region, die, angesiedelt zwischen Genie, Genuss und landschaftlicher Harmonie, alles das bietet, was Menschen glücklich macht.
Es wird soll also ein Fest zwischen Lukull, Kunst und Lebensart werden.

Und weil niemand an dieser Stelle die Muße für ausschweifende Ergüsse hat, möchten wir nur ganz kurz und ohne Anspruch auf preußische Ordnungsmaßstäbe einige Zutaten aufführen, mit denen wir unser Vereinsfest würzen möchten:

Jeweils am Samstag und Sonntag werden wir ab 10.00 Uhr unsere Gäste empfangen. Neben angenehmen Gesprächen in der Atmosphäre eines mediterranen Gartens – den sie übrigens bequem mit der Straßenbahn Linie 2 am Ringelberg erreichen können, erwartet Sie eine Fülle von Thüringer Spezialitäten: Frisch gebackene Blechkuchen. . . Und als besonderer Leckerbissen: über Holzkohle gegrillte Forellen am Spieß.

Highlight ist jedoch unsere offene Gartenküche, wo wir den ganzen Tag über mit Kindern, die uns, wie Sie auf unserer Internetseite www.verein-thueringer-lebensart.de nachlesen können, besonders am Herzen liegen, gemeinsam kochen werden. Und sogar ernten, denn wir bauen auf unserem Vereinsgelände auch frisches Obst und Gemüse an.

Aber auch die Muttis und Vatis werde nicht zu kurz kommen, denn an diesem Tag werden wird der Buchautor Matthias Kaiser alle Fragen rund ums Einkochen und Konservieren beantworten.

Und was gibt’s für die Seele?
Das Kulturland Thüringen ist Heimat vieler Künstler und einige herausragende Vertreter dieser Zunft konnten wir davon überzeugen, sich und ihre Werke an diesen beiden Tagen zu präsentieren. Ohne, dass die Reihenfolge eine Wertung darstellen soll, hier einige Namen:

Der Mühlhäuser Bildhauer und Maler Olaf Meinel stellt Skulpturen und Bilder aus. Ebenso die bekannte und erfolgreiche Künstlerin Marion; ebenfalls aus Mühlhausen.
Dann unser Freund Norbert Gladis, ein vielseitiger Künstler aus Weimar.
Besonders eine Malerei führt uns in die fantastische Welt der Skurrilität.

Aber auch der Thüringer Buchautor, Fotograf und Koch Matthias Kaiser wird einige seiner Werke ausstellen. Nicht zuletzt Bilder aus seinem Buch „Das Sprottenballett“, die schon in zahlreichen Ausstellungen für Aufsehen sorgten.

Alle Künstler hoffen natürlich, dass dieses oder jenes kleinere oder größere Kunstwerk seinen Besitzer wechseln wird.

Begleitet wird unser Fest – Eintritt natürlich frei- vom bekannten Modetheater Gnadenlos Schick“ aus Weimar. Sie werden am Samstag und Sonntag spontane Kostproben ihres skurrilen Könnens abliefern.

Am Samstagabend ab 18 Uhr wird uns das Trio „KlangART“ zum Tanz aufspielen. Da für diese Abendveranstaltung nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, sollte man unbedingt vorbestellen.
Ausgezeichnete Spitzenweine und eine kleine aber feine . . . und vom Preis mehr als fair gestaltete Speisekarte runden das Erlebnis ab.

Und wer partout keinen Bock auf Entertainment hat, kann sich einfach in eine der lauschigen Ecken des üppigen Gartens zurückziehen, um bei einem Gläschen Wein oder einem frisch gezapften Bier die Seele baumeln zu lassen.

Vereinsfest-Hier bleibe ich!
Hier bleibe ich!

Also: Der Verein freut sich auf zahlreiche Besucher.
Vorbestellungen auf unserer Facebook-Seite
Oder bei unserem Vereinsvorsitzenden Christian Assmus
unter 0170 2448788

OLAF MEINEL
Mühlhausen

1948 in Wolfen geboren
1963-66 Lehre als Steinsetzer und Steinmetz
1969-77 Tätigkeit auf dem Gebiet der Grabmalgestaltung
1977-86 Mitarbeiter für Restaurierung in der
zentralen Gedenkstätte „Deutscher Bauernkrieg“
Mühlhausen
1986-89 Restaurator im Denkmalpflegebetrieb Mühlhausen
Besuch der Fachschule, für Bildhauerei in
der Restaurierung, in Berlin
seit 1989 freiberufliche Arbeit als Bildhauer und
Restaurator
seit 1990 Mitglied des Kunstwestthüringer e.V.
seit 1996 Dozent an der Volkshochschule Mühlhausen
Ausstellungen:
1990 Eschwege, Stadthalle, Denkmalpflegetag
Mühlhausen, Museum am Lindenbühl,
„Auftakt Jahresausstellung des Kunstwestthüringer e.V.
1991 Dorum (sakrale Kunst)
Mühlhausen, Allerheiligenkirche
„Schwarz-Weiß“ Jahresausstellung des Kunstwestthüringer e.V.
1992 Mühlhausen, Allerheiligenkirche
„Nach-Schlag“ Jahresausstellung des Kunstwestthüringer e.V.
1993 Wolfhagen, Galerie im Zehntscheunenmuseum
Mühlhausen, Allerheiligenkirche
„Objekt, Bilder, Skulpturen“ Jahresausstellung
des Kunstwestthüringer e.V.
1994 Münster, Bürgerhalle des Rathauses
Hildburghausen, Stadtmuseum
Bollstedt, Kunstprojekt „Zeitlos“
1995 Essen, ARKA Kulturwerkstatt, Zustände
1996 Eisenach Bildhauersymposium Reformativ

Marion Walther
Mühlhausen

1955 in Gotha geboren
1974-78 Studium Kunstpädagogik/Germanistik, PH Erfurt, Diplomabschluss
1979 Beginn der freiberuflichen Arbeit als Keramikerin
1982 Umzug nach Mühlhausen, seither Kursleiterin für Keramik an der VHS Mühlhausen
1990 Einrichtung einer eigenen Werkstatt, Gründungsmitglied des Kunstwestthüringer e.V.
seit 1993 Mitglied im VBK Thüringen/ BBK
seit 1995 Vorstandsmitglied Kunstwestthüringer e.V., Mitarbeit in der Galerie o. T.
seit 1999 Vorsitzende des Kunstwestthüringer e.V.
seit 2001 Aufbau Jugendkunstschule, Künstlerwerkstätten im Kunstwestthüringer e.V.

Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen
Marburg, Universitätsmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte
Mühlhäuser Museen, Sammlung Thüringer Kunst

Kunst im öffentlichen Raum
Mühlhausen, Telekom
Bad Langensalza, Hufelandkrankenhaus
Mühlhausen, Thüringentherme
Mühlhausen, Stadtjugendhaus
Wiesbaden, SV Sparkassen Versicherung
Mühlhausen, Sparkasse Unstrut-Hainich
Erfurt, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Ausstellungen/ Beteiligungen (Auswahl)
1991 Hannover, Kunstverein Kulturbogen e.V.
1992 Bollstedt, Kunstprojekt „Zeitbrücken“
1993 Marburg, Magistrat der Stadt
Mühlhausen, Allerheiligenkirche „Zeichen und Spuren“
Hildburghausen, Stadtmuseum „Begegnung der späten Art“
1994 Münster, Bürgerhalle „Kunst aus Mühlhausen“
Tourcoing (F), Galerie des Archives Muncipales
Bollstedt, Kunstprojekt „Zeitlos“
1995 Bretten, Galerie Goppelsröder
Essen, ARKA Kulturwerkstatt „Zustände“
Saran (F), Kunstverein Cerck Muncipal „Zeichen und Wege“
1996 Berlin, Galerie am Großen Stern
Bad Frankenhausen, Kreisheimatmuseum „Boot aus Erde“
1997 Erfurt, ega, Symposium „Maskeraden“
Mühlhausen, Allerheiligenkirche „Erd-Zeichen“
1998 Erfurt, Galerie Waidspeicher/ Mühlhausen Allerheiligenkirche/ Meiningen
Galerie ADA/ Bad Salzungen Landratsamt „Balancen“
1999 Erfurt, TEAG, (mit Jost Heyder)
2000 Kassel, Kulturbahnhof, VBK- Ausstellung
Mühlhausen, „Kunst in Kirchen“
2001 Erfurt/ Wiesbaden/ Kassel, SV Sparkassen Versicherung „Graphische Blätter und Keramik“
Kyffhäuser, Kunstprojekt „Zeitenwende“

Zitat
„Marion Walther belässt die Keramiken in einem elementar geformten Zustand. Oft brennt sie den Scherben unglasiert, um die Ursprünge bewusst zu halten, um auf die Ursprünge der geformten Materie zu verweisen. Nuancierungen der Oberfläche erreicht sie durch Einritzungen, durch archaische Figurationen.
Es sind keine streng strukturierten Dekore, strenge geometrische Ornamente. Sie sind von einem fließend-zufälligen Charakter bestimmt. In ihnen spiegelt sich in den kleinen Formen die vielverzweigte Strukturiertheit von Naturganzem wider.“
Dietlinde Schirmacher in: Laudatio zur Ausstellung in der Galerie am Großen Stern, Berlin 1996.

Norbert Gladis
Weimar

01.11.1956 in der Lutherstadt Wittenberg geboren
1960 nach Stadtroda/Thüringen
1963 Schulzeitbeginn
1973 Abschluß 10.Klasse
1973 bis 1975 Lehre als Gebrauchswerber
1975-1977 Armee;
1977 Arbeit als Schriftmaler
1977 bis 1979 Abitur an der Abendschule
1979 bis 1981 Ausbildung zum Schrift-&.Graphikmaler
1982 Eröffnung eines Schriftmalerbetriebes in Weimar
1986 Abschluß als Meister des Schrift-
und Graphikmalerhandwerks
1997 Eröffnung der Galerie escalier

Bereits in der Schulzeit entdeckte er für sich die Malerei als eine für ihn wichtig Kommunikationsform in der täglichen Auseinandersetzung mit dem Leben. Während seiner „Lehrjahre“ suchte er nach Wegen, seine eigene Identität zu finden. Sein Wunsch nach Individualität ging nicht immer konform mit den „gesellschaftlichen Interessen“, was zu manchen Schwierigkeiten für ihn im sozialistischen Staat führte. 1982 entschied er sich, als
selbständiger Handwerker sein Berufsleben fortzusetzen. Autodidaktisch eignete er sich Malerei, Zeichnen, Holzbildhauerei, Schmuckdesign, und Kalligraphie an.
Seit 1986 ist vor allem seine Malerei im Thüringer Raum zu sehen.

Seine Werke zeigen Wahrheiten, Zeiterscheinungen, Visionen, Alpträume, Lebenserfahrungen in surrealer Weise. Das sind Bilder, die manchmal inkeinen ,,normalen“ Rahmen passen – die man bis ins letzte Detail, den letzten Aspekt wohl nie ganz erfassen kann. Je nach Stimmungslage entdeckt man etwas Neues, das man eben noch gar nicht (so) gesehen hat. Dem Betrachter bleibt es überlassen, darüber selbst zu urteilen.
Matthias Kaiser (* 5. Juni 1950 in Mühlhausen, Thüringen) ist ein deutscher Buchautor aus Thüringen.

Matthias Kaiser
Erfurt

Matthias Kaiser erlernte in der DDR die Berufe „Grubenelektroschlosser mit Abitur“ im Kaliwerk Volkenroda und Koch. Unter der Anleitung des Mühlhäuser Autors Manfred Thiele verfasste er Lyrik und Prosa. Von 1976 bis 1989 führte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Martina das Kult- Restaurant „Vierpfennighaus“ zwischen Tambach-Dietharz und Finsterbergen.
Kurz vor der Wende 1989 siedelte er nicht ganz freiwillig in die Bundesrepublik Deutschland nach Bad Hersfeld um. Dort arbeitet er so erfolgreich für die öffentlich-rechtliche Brandkasse, dass diese ihn Anfang der 90-er Jahre im zurück nach Thüringen sandte.
Seit 2002 arbeitet Matthias Kaiser als freischaffender Autor und Koch.
Einer größeren Öffentlichkeit wurde er bekannt, als Chefkoch und mitverantwortlicher Organisator anlässlich der Point-Alpha-Preisverleihung 2005 an Michael Gorbatschow, Georg Bush und Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
Seitdem organisiert er bis heute Veranstaltungen im VIP-Bereich.
Besonders jedoch liegen Matthias Kaiser seine zahlreichen Leser am Herzen, mit denen er gemeinsam mit seiner Ehefrau und Freunden in einem unvergleichlichen Ambiente sein Wissen am Herd teilt.

Nach zahlreichen Schulungen bei „Canon“ Deutschland starte er zusätzlich eine Karriere als Fotograf. Seine Fotos stellt er aus, wie z.B.in Berlin –u.a. Thüringer Landesvertretung, 2013 im Thüringer Landtag in Berlin [1]. Kaiser ist heute in Thüringen vielen Lsern als Restauranttester[2],[3] bekannt. Seine satirischen Restaurantkritiken[4] in der Zeitungsgruppe Thüringen erreichten wöchentlich über eine Million Leser. Daneben verfasst er neben kulinarischen Büchern, die mit seinen Fotos illustriert sind, auch Drehbücher, Essays, Novellen. Gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur, den er als einen seiner künstlerischen Mentoren betrachtet, Peter Sodann, kann man ihn auch oft live bei Lesungen seiner Texte erleben.

Zahlreiche gemeinsame Projekte und eine enge Freundschaft verbinden ihn mit dem Eichsfelder Fotografen Marcel Mende.

Auszug aus dem Werksverzeichnis:

Zeitungsgruppe Thüringen (Herausgeber): Tafeln in Erfurt. Verlag: art de cuisine (2003), ISBN 3-9809040-2-4
Zeitungsgruppe Thüringen (Herausgeber): Tafeln in Thüringen. Verlag: art de cusine (2004), ISBN 3-9809803-0-8
Zeitungsgruppe Thüringen (Herausgeber): Thüringer Streifzüge 1 bis 4 – Eindrücke, Erlebnisse und Rezeptsammlung eines Restaurant-Kritikers. Verlag: art de cuisine (2005), ISBN 3-9809803-8-3
Zeitungsgruppe Thüringen (Herausgeber): Ega Park – Erfurts beliebtester Freizeit- und Erholungspark. Verlag: art de cuisine (2009), ohne ISBN
Christian Heumader: Maître de Cuisine im Feinschmeckerrestaurant „Posthalterei“ in Meiningen. Verlag: art de cuisine (2007), ISBN 978-3-9811537-0-5
Der Eichsfeld-Report: Außergewöhnliche Einblicke in die Bewirtungskultur einer unbeugsamen Region. Verlag: art de cuisine (2009), ISBN 978-3-9811537-3-6
Aschara – Auf den Spuren des guten Geschmacks. Verlag: art de cuisine (2009), ISBN 978-3-9811537-1-2
Der Grünkohl – Casanova: Satiren, Anekdoten und Rezepte aus den Küchen unserer Großmütter. Verlag: art de cuisine (2009), ISBN 978-3-9811537-2-9
Neues vom Grünkohl – Casanova: Satiren, Anekdoten und Rezepte aus den Küchen unserer Großmütter. Verlag: art de cuisine (2011), ISBN 978-3-9811537-4-3
Aschara – Die satirische Grillfibel. Verlag: art de cuisine (2011), ISBN 978-3-9811537-1-2
Das Sprottenballett. Verlag: art de cuisine (2013), ISBN 978-3-9811537-6-7

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